Bücher

Bücher // Gropius Industriearchitekt

WALTER GROPIUS    INDUSTRIEARCHITEKT (1983 Vieweg Verlag / Schriften des Deutschen Architekturmuseums Frankfurt a. M. / DAM)

Ein wesentlicher Teil dieser ersten grundlegenden Arbeit zur Industriearchitektur von Gropius ist der Geschichte und Rekonstruktion der einzelnen Industriebauten gewidmet. In ihnen spiegeln sich zudem die Entwicklungsstufen des Architekten; sie legen vom Traditionszusammenhang des Frühwerks ebenso Zeugnis ab, wie sie, über das Konzept zur Industriearchitektur hinaus, Aufschluss geben über Gropius´ Architekturauffassung überhaupt.

Frei Otto

FREI OTTO (1985 Quadriga Verlag Berlin)

Die Untersuchung des vielgestaltigen Werks Frei Ottos rekonstruiert die Intentionen des 2015 mit dem Pritzker Preis geehrten Architekten, Ingenieurs, Wissenschaftlers und Visionärs des  leichten Bauens. Dessen vielgestaltiges Werk, das stets vom Hauch der Genialität umwoben blieb, und das doch auf persönlichen, kollegialen, historischen, sozialen und ästhetischen Einflüssen beruht, wird in diesen Kontext eingebunden, deren Zusammenhänge freigelegt und als Aufbruchszeit der neuen BRD-Mentalitäten am Beispiel der verschiedenen Bauaufgaben vorgestellt.

Kunst_als_Revolte_666px

KUNST ALS REVOLTE  (1996 Anabas-Verlag Giessen)

Die interdisziplinär angelegten Beiträge der Autorinnen und Autoren gehen der Frage nach, ob die Künste, vor allem aber die Architektur, die doch wesensmäßig an Gebrauch und Verwertung gebunden ist, noch mit revoltierendem Einspruchsgestus auftreten können. Mit dem Hinweis auf das Steinhaus am Ossiacher See von Günther Domenig nähern sich die AutorInnen dem Problem, mit welchen Intentionen und Mitteln die Künste/Architektur die Funktion der Widerständigkeit derzeit noch auszufüllen vermögen.

Idea and Form

IDEA AND FORM  (2003 Birkhäuser- Verlag Basel)

Keine Bauaufgabe verhandelt  die existentielle Bedeutung des Bauens zwingender als der Wohnbau, und nirgends darf das Gelingen eines auf Verantwortlichkeit ausgerichteten Wohnens auf höheren Respekt hoffen als im Einfamilienhausbau. In den vorgestellten Einfamilienhäusern des Grazer Architekturbüros Karla Kowalski und Michael Szyszkowitz zeigt sich ein künstlerisch durchdrungenes Architekturverständnis, das die Lebenswelt behütend einfasst und einen Hauch vom Paradiesischen ahnen lässt.

Sitte

FORMATIONEN DER STADT ( 2006 Bauwelt-Fundamente, Basel/Gütersloh) 

Eine neue Lektüre der Arbeiten des einflussreichen Wiener Architekten, Urbanisten und Publizisten Camillo Sitte, befreit von ideologischen Vereinnahmungen. Vor dem Hintergrund der Stadtentwicklung im ausgehenden Liberalismus werden Sittes Einsprüche gegenüber dem Städtebaudiskurs und der Städtebaupraxis seiner Zeit im Kontext der Städtebaudiskurse Georg Simmels oder Walter Benjamins analysiert und die reichhaltige publizistische Arbeit dokumentiert.

City Lights

CITY LIGHTS  (2002 Böhlau-Verlag Wien)

Die Lichter der Großstadt von einst verschwimmen zunehmend im Medienspektakel der neuen Stadtmitten, die als überwachte Räume dem kommerzialisierten `urban entertainment´ zugeführt werden. Seit geraumer Zeit liefern Stadtsoziologen und Städteplaner, Architekten ebenso wie Kulturwissenschaftler Prognosen, die zwischen Untergangsvisionen und optimistischen Bestandsaufnahmen oszillieren. Der Aufsatzband versammelt differente Positionen und deren Vielschichtigkeit zwischen Politik, Ökonomie und Kultur. 

Kraemer

GESETZ UND FREIHEIT ( 2007 Jovis Verlag Berlin)

Friedrich Wilhelm Kraemer (1907-1990) beeinflusste die Architektur der BRD entscheidend. Bereits in den 1930er Jahren in der Braunschweiger Region erfolgreich, beginnt seine international beachtete Karriere mit dem eleganten Schul-, Industrie und Kulturbauten im Gewand des International Style nach 1945. Der vorliegende Band zeigt sein Werk in einer umfangreichen Dokumentation. Weggefährten wie Schüler kommen zu Wort, architektur- und kulturkritische Einzeluntersuchungen vertiefen Aspekte  seiner Entwurfshaltung. 

Neue Städte

NEUE STÄDTE FÜR EINEN NEUEN STAAT  (2013, transcript-verlag Bielefeld)

Im Jahre 1958 initiierte der in Basel wirkende Nationalökonom Edgar Salin (1892-1974) das Israel Economic and  Sociological Research Project (IESRP). Darin wirkte der Traum von einer friedlichen Gesellschaft nach, der vor allem mit der Gründung der neuen Städte in Israel seit der Staatsgründung 1948 verbunden war. Die Beiträge israelischer und deutscher Historiker, Stadtplaner, Ökonomen und ArchitekturtheoretikerInnen spüren diesem Projekt und seiner kulturpolitischen Bedeutung wie seiner Nähe zu Planungsdebatten und Aufbaufragen in der BRD erstmals systematisch nach. 

Webdesign SOLID Labs